Helfer-Event der IG SWISS VOLVO 2026
Ein Dankeschön für viele unermüdliche ehrenamtliche Arbeit im Verein
Fotos: Urs Emmenegger, Stephan Würsten, Markus Schmid, Caspar Türler. Text: Stephan Würsten, Caspar Türler
Seit mittlerweile 34 Jahren organisiert die IG SWISS VOLVO kontinuierlich Anlässe zugunsten der Volvo-Welt in ehrenamtlicher Arbeit. Das SWISS VOLVO MEETING, welches als Haupt-Event unseres Vereins seit 1992 jedes zweite Jahr organisiert wird, konnte dadurch – nebst dem VROM-Volvo-Treffen in Schweden – innerhalb von Europa den Status des grössten und etabliertesten Volvo-Treffens erlangen.
Ja, man kann es wirklich nicht oft genug sagen: Unser Erfolgsrezept ist, dass die IG SWISS VOLVO über all die Jahre auf einen wirklich treuen Helferstab zählen durfte und darf, der die Events kontinuierlich und souverän organisiert und durchführt. Herzlichen Dank allen aktiven und ehemaligen Helferinnen und Helfern!
In einer Zeit, wo vielerorts nur noch konsumiert und profitiert wird, ist dies alles andere als selbstverständlich. Deshalb organisiert die IG SWISS VOLVO regelmässig Events, an denen sich alle, die ihre Freizeit zugunsten der Volvo-Szene einsetzen, verwöhnen lassen dürfen.
Am 16. Mai dieses Jahres war es wieder soweit. 25 Helferinnen und Helfer trafen sich in der Zentralschweiz bei der Peter Monteverdi Automobilbau-Stiftung, wo Präsident Daniel Geissmann und Pascal Kemper die gutgelaunte Truppe zum Apéro Riche herzlich willkommen hiessen. Die 5 Mitglieder der Helfer-Familie Schmid, die alle seit Jahren bzw. Jahrzehnten dabei sind, wurden für ihre Verdienste besonders geehrt.
Der türkise Monteverdi High Speed 375L von 1973 zog alle Blicke auf sich und war sogar „besitzbar“ (eben so, wie die Aare „bebadbar“ ist, d.h. nicht für länger…).
Als Hybrid verbindet er ein in Muttenz hergestelltes Kastenrahmen-Chassis mit einer von Fissore bei Mailand „geschneiderten“ Karosserie und einen 7,2L Big Block, d.h. erprobte Grossserientechnik von Chrysler. Ähnliche Konzepte für diese spannende Marktnische verfolgten in den 50er- und 60er-Jahren Marken wie Facel Vega, Iso Rivolta oder de Tomaso in Italien, sowie AC, Bristol, Gordon-Keeble und Jensen in Grossbritannien.
Oben: Wem der braune Riese bekannt vorkommt, der liegt richtig: Range Rover. Oder? Nein, Monteverdi Safari! Ein legendärer Schweizer SUV vor seiner Zeit. Und mehr noch: Mit seiner Idee, den absatzmässig serbelnden Offroader auf VIER Türen auszubauen, soll das Genie Peter Monteverdi die britische Traditionsmarke gerettet haben… eine Geschichte, die ihr in der AutoIllustrierten nachlesen könnt.
Der Einblick ins Archiv des einstigen und letzten Schweizer Autobauers war derart interessant, dass die vorgesehene Ausfahrt rund um den Vierwaldstättersee erst nach drei Stunden gestartet wurde…
Das hatte dann den Vorteil, dass sich das garstige Wetter just auf den Besuch der Tellskapelle in Sisikon zum Besseren wandelte. Den Abschluss des Helfertages bildete das feine Nachtessen im Restaurant «Allmendhuisli» des ehemaligen Autorennfahrers Walter Brun in Stans.



















































